Ferdinand Beneke - Die Edition



F E R D I N A N D  B E N E K E
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D i e  E d i t i o n



Kohle- und Kreidezeichnung von Minna Christine Rist (1809 - 1849) Quelle: Staatsarchiv Hamburg
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Ferdinand Beneke
Die Tagebücher I (1792 - 1801)

Eine einzigartige Quelle der Kulturgeschichte des Bürgertums zwischen Aufklärung und Romantik.
Die Beneke-Tagebücher gehören zu den umfassendsten und fesselndsten Dokumenten zur Kultur und Lebenswelt des Bürgertums zwischen Französischer Revolution und Vormärz. Ferdinand Beneke führte von 1792 bis 1848 täglich und detailreich Tagebuch, registrierte politische Ereignisse, reflektierte Zeitströmungen, rezipierte die aktuelle Literatur und beschrieb Alltag und gesellschaftliches Leben. Überdies fügte er seinen Tagebüchern unzählige Beilagen, Briefwechsel und Manuskripte hinzu. Die Lektüre der Beneke-Tagebücher wird so zu einer im weitesten Sinne kulturgeschichtlichen Exploration ihrer Epoche, zur Erkundung einer Gesellschaft im Übergang, eingeschrieben in ein facettenreiches Bürgerleben.

Das bislang unveröffentlichte Corpus wird vollständig kritisch ediert und in vier Abteilungen mit je einem umfangreichen Einleitungsband herausgegeben. Die Edition ist auf ca. 20 Bände angelegt und wird in den kommenden vier Jahren erscheinen.

Die erste Abteilung umfasst die Jahre 1792 bis 1801, Benekes Studium in Halle und Göttingen, seine Anstellung bei der preußischen Provinzialregierung in Minden und Etablierung in Hamburg vor dem Hintergrund einer politisch wie weltanschaulich unruhigen Zeit.

lieferbar, 5 Bde., 2802 S., 185 Abb., Leinen, Schmuckschuber, 16,0 x 23,5
ISBN: 978-3-8353-0878-7 (2012)






Pressestimmen
»Die Beneke-Tagebücher - das ist die Geschichte des deutschen Bürgertums auf dem Weg in die Moderne«
(Benedikt Erenz, Die Zeit, 06.09.2012)

»Der Mann führte in der Zeit Goethes und Napoleons beharrlich Tagebuch, klug, interessiert und sehr witzig.«
(Tilmann Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.12.2012)

»eine ganz ungewöhnliche und staunenswert reichhaltige Quelle zur Geschichte des deutschen und hanseatischen Bürgertums«
(Holger Böning, H-Soz-Kult, 27.09.2016)

»Nicht nur die sorgfältige, kritische Bearbeitung, sondern auch der wissenschaftliche Begleitband verdienen ungeteilte Aufmerksamkeit.«
(Volker M., amazon.de, 09.03.2013)

Ferdinand Beneke
Die Tagebücher II (1802-1810)

Die Beneke-Tagebücher gehören zu den umfassendsten und fesselndsten Dokumenten zur Kultur und Lebenswelt des Bürgertums zwischen Französischer Revolution und Vormärz.

In den überaus detailreichen Tagebüchern, die der Hamburger Jurist Ferdinand Beneke zwischen 1792 und 1848 täglich geführt hat, und den beigefügten Briefwechseln und Manuskripten verbinden sich Politik und Alltag, Literatur und gesellschaftliches Leben, philosophische Reflexionen und Familienleben zu einem einzigartigen Mosaik. Die Beneke-Tagebücher sind, wie Benedikt Erenz begeistert in der Zeit geschrieben hat, »die Geschichte des deutschen Bürgertums auf dem Weg in die Moderne« in ihrer ganzen Fülle.

Die nun vorliegende zweite, achtbändige Abteilung der Edition umfasst die Jahre 1802 bis 1810, die von Napoleons Machtpolitik, von unablässigen Kriegen in Europa und der französischen Besetzung Norddeutschlands geprägt sind. Die politischen Umwälzungen dieser Zeit bringen den überzeugten Republikaner und Hansestädter Beneke in engen, zeitweise sogar konspirativen Kontakt mit preußischen Patrioten und Reformern. Die Ereignisse überschatten aber auch Benekes Glück, der nach den Leiden einer unerfüllten Liebe endlich heiraten, einen Hausstand gründen und Familienvater werden kann.

Beneke ist auch hier Seismograph seiner Zeit und erlaubt dem Leser, die Entstehung von Ansichten und Vorstellungen aus ihren Zeitumständen heraus nachzuvollziehen, die in wachsendem Maße die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts bestimmten und so bis in unsere Gegenwart wirken.

Vor allem aber schlagen diese Tagebuchjahrgänge in biographischer wie in kulturgeschichtlicher Hinsicht die mit Spannung erwartete Brücke zwischen der ersten und der dritten Abteilung der Edition, die bereits vorliegen.

lieferbar, 8 Bde., 3904 S., 204 Abb., Leinen, Schmuckschuber, 16,0 x 23,5
ISBN: 978-3-8353-0911-1 (2019)

Leseprobe
Weitere Informationen und Leseprobe: als Download oder zum Blättern





Pressestimmen
»Wer einmal mit dem Lesen beginnt, der hört nicht mehr auf. (...) Unsere Empfehlung: dringend lesen!«
(Olaf Wunder, Hamburger Morgenpost, 21.07.2019)

»der Leser gewinnt ein farbiges und detailfreudiges Bild jener Jahre«
(Peter Engel, Titel-Kulturmagazin, 31.07.2019)

Ferdinand Beneke
Die Tagebücher III (1811-1816)

Die Beneke-Tagebücher gehören zu den fesselndsten Dokumenten zur Kultur und Lebenswelt des Bürgertums zwischen Französischer Revolution und Vormärz.

Der Hamburger Jurist Ferdinand Beneke führte von 1792 bis 1848 täglich Tagebuch. Darin registrierte er politische Ereignisse, reflektierte Zeitströmungen, kommentierte die aktuelle Literatur und beschrieb seinen Alltag und das gesellschaftliche Leben. Als 2012 die erste, fünfbändige, Abteilung dieser sorgfältig edierten Tagebücher erschien, war das Feuilleton begeistert. Gustav Seibt prognostizierte in der Süddeutschen Zeitung: »Ferdinand Beneke wird in wenigen Jahren für uns heutige Leser einer der bekanntesten Deutschen um 1800 sein«.

Die nun publizierte dritte, siebenbändige Abteilung, erschließt die Tagebücher aus den Jahren 1811 bis 1816 samt deren umfangreichen Beilagen, die das Ende der napoleonischen Ära, die Befreiungskriege, die Schlacht bei Waterloo und den Wiener Kongress umfassen. Beneke schildert, wie mit der französischen Annexion Norddeutschlands politische Kulturen gerade auch im Alltag aufeinanderprallen, zeigt die Reaktionen zwischen Kollaboration und Widerstand und den Widerstreit bei der Neuordnung von Staat und Gesellschaft in der Folgezeit.

Die Publikation der zweiten Abteilung mit den Tagebüchern aus den Jahren 1802 bis 1810 ist für das Jahr 2018 geplant.

lieferbar, 7 Bde., 3876 S., zahlr. Abb., Leinen, Schmuckschuber, 16,0 x 23,5 cm
ISBN: 978-3-8353-0912-8 (2016)





Pressestimmen
»Näher kann man dem Stoff, aus dem Geschichte ist, nicht kommen.«
(Benedikt Erenz, Die Zeit, 09.06.2016)

Aktuelle Veranstaltungen und Veröffenlichungen
Hörspiel - Die Tagebücher des Ferdinand Beneke (Teil 2)
Von 1792 bis in sein Todesjahr 1848 schrieb der Bremer Kaufmannssohn und Jurist Ferdinand Beneke auf, was er erlebte, dachte und fühlte – und das Tag für Tag. Hinterlassen hat Beneke eine unermessliche Fundgrube von insgesamt 5.000 handschriftlichen Aufzeichnungen und weitere 7.000 Seiten Akten, Briefe, Reiseberichte, Rechnungen, Zeichnungen.
Herausgegeben von Quelle: Bremen Zwei - 8/12/2019
Deutschlandfunk Kultur – Ein empfindsamer Patriarch und liberaler Patriot
56 Jahre lang hat der Hamburger Jurist Ferdinand Beneke Tagebuch geschrieben und 5000 Seiten gefüllt. Sie zeigen einen persönlichen Blick auf die Zeit von französischer Revolution, Napoleon und Vormärz. Nun sind die Bände von 1802 bis 1810 erschienen.
Äußerlich wirkt es selbst für fleißige Leser wie eine Zumutung: 3.904 Seiten, verteilt auf acht dicke Bände, umfasst der mittlere Teil der Tagebücher von Ferdinand Beneke. Der Hamburger Jurist und politisch engagierte Zeitgenosse war ein überzeugter Republikaner, und seine Aufzeichnungen lösen im Leser einen Sog aus.
Herausgegeben von Klaus-Rüdiger Mai - 10/8/2019
Titel Kulturmagazin - Eine Quelle ersten Ranges
Edition der Beneke-Tagebücher
Wenn ein bedeutender Zeitzeuge über fünf Jahrzehnte hinweg tagtäglich Aufzeichnungen über seine Erlebnisse, Begegnungen und Überlegungen macht, so ist das schon ungewöhnlich genug und verdient allergrößte Beachtung. Ist dieser Tagebuchschreiber aber dazu noch ein einflussreicher Jurist und Politiker, so darf man von seinen Notaten gewichtige Aufschlüsse nicht nur über seine Person, sondern mehr noch über seine ganze Epoche erwarten. Das ist in der Tat der Fall bei Ferdinand Beneke (1774-1848), dem in Hamburg wirkenden Juristen und überzeugten Republikaner, dessen gewaltiges Tagebuchwerk bereits in zwei Buchkassetten vorliegt und jetzt vom Wallstein Verlag um eine weitere Sektion ergänzt worden ist. Von
PETER ENGEL
Herausgegeben von Peter Engel - 31/7/2019
Hamburger Morgenpost - Historischer Schatz - Diese Tagebücher erlauben eine Zeitreise ins alte Hamburg
Wie war das 1813, als die Franzosen zum zweiten Mal vor den Toren Hamburgs standen und damit begannen, die Stadt sturmreif zu schießen? Wie haben die Betroffenen das erlebt? Und 1842 erst! Da brannte Hamburg fast zur Hälfte nieder! Wie sind die Leute mit dem Verlust ihrer gesamten Existenz umgegangen? Wie haben sie es geschafft, wieder Hoffnung zu finden?
Herausgegeben von - 24/7/2019
Lesung – Die Geschichte meines Lebens, Jurist Ferdinand Beneke
Am Dienstag, 25. September 2018 um 16:30 Uhr, lesen in Rissen im Hanna-Reemtsma-Haus aus den Tagebüchern Ferdinand Benekes: Joachim Kersten, Jan Philipp Reemtsma und die Projektleiterin der Beneke Edition, Ariane Smith.
Die Lesung - Eintritt frei - dauert eine Stunde. Anschließend hat das Publikum noch Gelegenheit Fragen an das Editions-Team zu stellen.
Herausgegeben von - 25/9/2018
DAS BENEKE-PROJEKT Hörspiele
Charlotte Drews-Bernstein (Herausgeber)
DAS BENEKE-PROJEKT
Eine Collage für und mit Jan Philipp Reemtsma.
Drei Hörspiele mit Matthias Brandt, Lisa Hrdina und anderen.
Herausgegeben von - 17/11/2017
Radio Bremen - Hörspiel im Museum: „Die Geschichte meines Lebens. Die Tagebücher Ferdinand Benekes von 1792-1848“
Am Freitag, 31. März, ab 18 Uhr ist Radio Bremen wieder zu Gast im Bremer Rundfunkmuseum. Diesmal führt Hörspiel-Redakteur Holger Rink den abschließenden Teil aus der Radio Bremen-Trilogie „Die Geschichte meines Lebens. Die Tagebücher Ferdinand Benekes von 1792 - 1848“ vor: „Das Jahr 1801“ – und das zwei Tage vor der Erstsendung im Nordwestradio.
Herausgegeben von - 14/3/2017
Deutschlandfunk - Eine Lange Nacht über Ferdinand Beneke
Die Geschichte meines Lebens
Über Ferdinand Beneke (1774-1848) wüssten wir wenig, hätte er nicht von 1792 bis 1848 Tagebuch geschrieben, tagtäglich – außer in der Woche seines schwersten Liebeskummers.

Von Ariane Smith und Frank Hatje
Herausgegeben von - 14/1/2017


»Erst durch die wahrhaft mustergültige Edition kann die künftige Forschung die historische Bedeutung der Tagebücher richtig erschließen.«
(Michael Hundt, Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 103, 2017)



Beneke-Edition
Bogenallee 11
20144 Hamburg
www.ferdinand-beneke.de

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