Das Projekt - Ferdinand Beneke – Die Edition


F E R D I N A N D
B E N E K E

(1774 – 1848)
D i e  E d i t i o n
Kohle- und Kreidezeichnung von Minna Christine Rist (1809 - 1849) Quelle: Staatsarchiv Hamburg

F E R D I N A N D
B E N E K E

( 1 7 7 4 - 1 8 4 8 )
D i e  E d i t i o n

F E R D I N A N D
B E N E K E

( 1 7 7 4 - 1 8 4 8 )
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( 1 7 7 4 - 1 8 4 8 )
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( 1 7 7 4 - 1 8 4 8 )
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Das Projekt

„Indeß zieht mich ein mächtiges Sehnen nach wunderbahren Dingen zu dem Versuche dieses Projekts. Thorheit! u. doch so herrschend“
 
(Tagebuch: 27. Januar 1795)
Ferdinand Benekes Tagebücher mit den dazugehörenden Briefen und anderen Schriften höchst unterschiedlicher Art stellen ein einzigartiges kulturhistorisches Zeugnis dar. Wie kaum eine andere Quelle erlauben sie einen detaillierten Blick auf die politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Themen der Zeit vom Ende des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.
Beneke begann sein Tagebuch als Siebzehnjähriger im Jahr 1792 und führte es mit sehr wenigen Ausnahmen bis zu seinem Tod 1848. Diese 56 Jahrgänge umfassen über 5000 Seiten Tagebucheinträge, wozu ausgedehnte Briefwechsel von mehr als 6000 Manuskriptseiten sowie politische und religiöse Schriften, Druckschriften, Zeichnungen und diverse Memorabilien kommen. Der Beneke-Nachlaß bietet ein in jeder Hinsicht wertvolles, vielfältiges und umfangreiches Material zu so unterschiedlichen Bereichen wie Kultur-, Sozial- und Alltagsgeschichte des Bürgertums, Politik, Militärgeschichte sowie Geschichte des Reisens, Bildungs- und Mentalitätsgeschichte und vielem mehr. Hier seien nur Benekes intensive Beschäftigung mit insbesondere mittelalterlicher Geschichte, Geographie, Kartographie und Religion genannt.   
Seit 2001 arbeitet ein Team von Historikerinnen und Historikern an der Konstituierung, Transkription und Edierung der Beneke-Tagebücher, die im Hamburger Staatsarchiv aufbewahrt werden. Die erste Abteilung (1792 – 1801) erschien 2012. In Abweichung von der chronologischen Reihenfolge wurden 2016 die Jahrgänge 1811 – 1816 publiziert. 2019 erschien die zweite Abteilung (1802 – 1810). Das letzte Viertel der Edition mit den Jahren 1817 – 1848 befindet sich derzeit in Vorbereitung.  

Jeder Abteilung ist ein Begleitband beigegeben, der ein umfangreiches Personen- und Ortsregister enthält, Abkürzungen und Sonderzeichen erschließt und die editorische Vorgehensweise beschreibt; in einem Essay werden zudem die wesentlichen Hintergründe und Zusammenhänge erklärt, die zum besseren Verständnis der Tagebücher und ihrer Beilagen hilfreich sein können. Die zweite Abteilung enthält außerdem eine Zeitleiste mit vier thematischen Ebenen: Benekes Biographie wird hier mit der Geschichte der Hansestädte, mit der internationalen Politik sowie mit Ereignissen in Kunst, Kultur und Gesellschaft verschränkt. Die Zeitleiste stellt somit auch eine Art Inhaltsverzeichnis und eine Rekapitulation sämtlicher edierter Jahrgänge dar.

Die Beneke-Edition entsteht im Auftrag und durch die Förderung der „Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur“.



Beneke-Edition
Bogenallee 11
20144 Hamburg
www.ferdinand-beneke.de

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