Startseite - Ferdinand Beneke – Die Edition


F E R D I N A N D
B E N E K E

(1774 – 1848)
D i e  E d i t i o n
Kohle- und Kreidezeichnung von Minna Christine Rist (1809 - 1849) Quelle: Staatsarchiv Hamburg

F E R D I N A N D
B E N E K E

( 1 7 7 4 - 1 8 4 8 )
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„Will der Leser sich amüsiren, so lese er, was er vorfindet. Will ers aber im Geist des Schreibers, u. verständlich lesen, so übergehe er zwo Dinge nicht – Briefe, u. allegata. So erbaue sich dann, wer will. Bin ich dann schon hinübergegangen, so denke der daran, daß er auch dahinkömmt. Und wenn er mir drüben sagt: Dein altes Tagebuch existirt noch drunten – hat diesen erfreut, Jenem genützt – ich habe es auch gehabt u. s. w. dann findet er gleich Einen, den er schon so ziemlich im voraus kennt.“

(Vorbericht zum Tagebuch: 18. November 1794)
Ferdinand Beneke – Die Tagebücher
Der Hamburger Jurist und Politiker Ferdinand Beneke hinterließ eine einzigartige Quelle der Kulturgeschichte des Bürgertums zwischen Aufklärung und Romantik. Sein Nachlaß wird im Staatsarchiv Hamburg aufbewahrt und ist aus konservatorischen Gründen nicht allgemein zugänglich.
Die Beneke-Tagebücher gehören zu den umfassendsten und fesselndsten Dokumenten zur Kultur und Lebenswelt des Bürgertums zwischen Französischer Revolution und Vormärz. Ferdinand Beneke führte von 1792 bis 1848 nahezu täglich und detailreich Tagebuch, registrierte politische Ereignisse, reflektierte Zeitströmungen, rezipierte die aktuelle Literatur und beschrieb Alltag und gesellschaftliches Leben. Überdies fügte er seinen Tagebüchern unzählige Beilagen, Briefwechsel und Manuskripte bei.
Das bislang unveröffentlichte Corpus wird vollständig kritisch ediert und in vier Abteilungen mit umfangreichen Einleitungen herausgegeben. Die Edition ist auf ca. 22 Bände angelegt. Bisher sind drei Abteilungen erschienen:
Die Tagebücher I (1792 – 1801)
Die erste Abteilung umfaßt Benekes Studienjahre in Halle und Göttingen, seine Anstellung bei der preußischen Provinzialregierung in Minden und Etablierung als Jurist in Hamburg vor dem Hintergrund einer nicht nur politisch unruhigen Zeit. Der junge Beneke sucht seinen Weg zwischen Freimaurerei, Revolutionsbegeisterung und den Turbulenzen seiner ersten Liebe.

lieferbar, 5 Bde., 2802 S., 185 Abb., Leinen, Schmuckschuber, 16,0 x 23,5 cm
ISBN: 978-3-8353-0878-7 (2012)


Pressestimmen
Die Beneke-Tagebücher – das ist die Geschichte des deutschen Bürgertums auf dem Weg in die Moderne
(Benedikt Erenz, Die Zeit, 06.09.2012)

Der Mann führte in der Zeit Goethes und Napoleons beharrlich Tagebuch, klug, interessiert und sehr witzig.
(Tilmann Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.12.2012)

Die Tagebücher II (1802 – 1810)
Die zweite Abteilung ist geprägt von Napoleons Machtpolitik, von unablässigen Kriegen in Europa und der französischen Besetzung Norddeutschlands. Die politischen Umwälzungen dieser Zeit bringen den überzeugten Republikaner und Hansestädter Beneke in engen, zeitweise sogar konspirativen Kontakt mit preußischen Patrioten und Reformern. Wichtige Ereignisse bestimmen aber auch Benekes Privatleben. Nach den Leiden einer unerfüllten Liebe heiratet er, gründet einen Hausstand und wird Familienvater.

lieferbar, 8 Bde., 3904 S., 204 Abb., Leinen, Schmuckschuber, 16,0 x 23,5 cm
ISBN: 978-3-8353-0911-1 (2019)
Leseprobe
Weitere Informationen und Leseprobe: als Download oder zum Blättern


Pressestimmen
Wer einmal mit dem Lesen beginnt, der hört nicht mehr auf. (...) Unsere Empfehlung: dringend lesen!
(Olaf Wunder, Hamburger Morgenpost, 21.07.2019)

der Leser gewinnt ein farbiges und detailfreudiges Bild jener Jahre
(Peter Engel, Titel-Kulturmagazin, 31.07.2019)

ein einzigartiges Dokument der Hamburger Geschichte
(Hamburger Abendblatt, 12.01.2020)
Die Tagebücher III (1811 – 1816)
Die dritte Abteilung erschließt das Ende der napoleonischen Ära, die Befreiungskriege, die Schlacht bei Waterloo sowie den Wiener Kongreß. Beneke schildert, wie mit der französischen Annexion Norddeutschlands politische Kulturen gerade auch im Alltag aufeinanderprallen, zeigt die Reaktionen zwischen Kollaboration und Widerstand und den Widerstreit bei der Neuordnung von Staat und Gesellschaft in der Folgezeit.

lieferbar, 7 Bde., 3876 S., zahlr. Abb., Leinen, Schmuckschuber, 16,0 x 23,5 cm
ISBN: 978-3-8353-0912-8 (2016)


Pressestimmen
Näher kann man dem Stoff, aus dem Geschichte ist, nicht kommen.
(Benedikt Erenz, Die Zeit, 09.06.2016)

eine ganz ungewöhnliche und staunenswert reichhaltige Quelle zur Geschichte des deutschen und hanseatischen Bürgertums
(Holger Böning, H-Soz-Kult, 27.09.2016)

Erst durch die wahrhaft mustergültige Edition kann die künftige Forschung die historische Bedeutung der Tagebücher richtig erschließen.
(Michael Hundt, Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 103, 2017)
Das Beneke-Projekt
Eine Collage für und mit Jan Philipp Reemtsma. Drei Hörspiele mit Matthias Brandt, Lisa Hrdina und anderen.

Dieses Hörbuch enthält auf 3 CDs eine akustische Collage mit Ausschnitten aus Benekes Tagebüchern, gelesen von Jan Philipp Reemtsma und präsentiert von Gerd Wameling, sowie auf weiteren 3 CDs die von Radio Bremen produzierten Hörspiele mit: Matthias Brandt, Katharina Matz, Otto Mellies, Theodor Holländer, Lisa Hrdina, Imogen Kogge, Friedhelm Ptok, Stephan Schad, Hildegard Schmahl und Verena von Behr

Musik: Jens Thomas (CD 1, 2, 3, 5 und 6)
Musik: Joseph Haydn (CD 4), Bearbeitung: Daniel Dickmeis, Flöte: Martin Glück, Klarinette: Alexander Glücksmann, Violoncello: Alexander Koderisch
Autorin, Dramaturgin und Regisseurin: Charlotte Drews-Bernstein
Das Hörbuch ist erschienen im Hoffmann und Campe Verlag, 17. November 2017

ISBN: 978-3-455-00240-9
Produktart: Hörbuch
Sprecher: Jan Philipp Reemtsma, Matthias Brandt


Pressestimmen
„Das Beneke-Projekt ist außerdem ein faszinierender Einblick in die Arbeit jener, die dieses Material sichten müssen.“
Radio Bremen 2, 12.02.2018
Aktuelle Veranstaltungen und Veröffenlichungen
DAMALS 06/2020
Aus dem Inhalt der Ausgabe:

FORSCHUNG
Ferdinand Beneke: zwischen Revolution und Restauration. Tagebücher von 1792 bis 1848.
Herausgegeben von Projekt - 23/5/2020
buten un binnen - 12 Hörspiele und Podcasts für die Corona-Auszeit
In Zeiten von Corona steht die Welt still. Damit es nicht zu still wird, gibt Radio Bremen 12 Tipps für Hörspiele und Podcasts, die jeder Bremer kennen sollte.
Herausgegeben von Projekt - 6/5/2020
++Abgesagt++ Wittheit zu Bremen – Vortrag und Lesung | Ferdinand Beneke: Die Tagebücher II (1802 – 1810)
Ferdinand Beneke: Die Tagebücher II (1802 – 1810)
Zusammen mit der Historischen Gesellschaft, der Goethe Gesellschaft und der Universität Bremen

Dienstag | 24. März 2020| 19:00 Uhr
Prof. Dr. phil. Jan Philipp Reemtsma, Dr. Frank Hatje, Hamburg

Haus der Wissenschaft
Sandstraße 4/5
28195 Bremen
Herausgegeben von Projekt - 10/3/2020
Hamburger Abendblatt - Ein einzigartiges Dokument der Hamburger Geschichte
Schon mehr als 1000 Seiten: Ein Historikerteam editiert Tagebücher und Schriften von Ferdinand Beneke (1774 - 1848)
Herausgegeben von Projekt - 12/1/2020
Hörspiel - Die Tagebücher des Ferdinand Beneke (Teil 2)
Von 1792 bis in sein Todesjahr 1848 schrieb der Bremer Kaufmannssohn und Jurist Ferdinand Beneke auf, was er erlebte, dachte und fühlte – und das Tag für Tag. Hinterlassen hat Beneke eine unermessliche Fundgrube von insgesamt 5.000 handschriftlichen Aufzeichnungen und weitere 7.000 Seiten Akten, Briefe, Reiseberichte, Rechnungen, Zeichnungen.
Herausgegeben von Projekt - 8/12/2019
Deutschlandfunk Kultur – Ein empfindsamer Patriarch und liberaler Patriot
56 Jahre lang hat der Hamburger Jurist Ferdinand Beneke Tagebuch geschrieben und 5000 Seiten gefüllt. Sie zeigen einen persönlichen Blick auf die Zeit von französischer Revolution, Napoleon und Vormärz. Nun sind die Bände von 1802 bis 1810 erschienen.
Äußerlich wirkt es selbst für fleißige Leser wie eine Zumutung: 3.904 Seiten, verteilt auf acht dicke Bände, umfasst der mittlere Teil der Tagebücher von Ferdinand Beneke. Der Hamburger Jurist und politisch engagierte Zeitgenosse war ein überzeugter Republikaner, und seine Aufzeichnungen lösen im Leser einen Sog aus.
Herausgegeben von Projekt - 10/8/2019
Titel Kulturmagazin - Eine Quelle ersten Ranges
Edition der Beneke-Tagebücher
Wenn ein bedeutender Zeitzeuge über fünf Jahrzehnte hinweg tagtäglich Aufzeichnungen über seine Erlebnisse, Begegnungen und Überlegungen macht, so ist das schon ungewöhnlich genug und verdient allergrößte Beachtung. Ist dieser Tagebuchschreiber aber dazu noch ein einflussreicher Jurist und Politiker, so darf man von seinen Notaten gewichtige Aufschlüsse nicht nur über seine Person, sondern mehr noch über seine ganze Epoche erwarten. Das ist in der Tat der Fall bei Ferdinand Beneke (1774-1848), dem in Hamburg wirkenden Juristen und überzeugten Republikaner, dessen gewaltiges Tagebuchwerk bereits in zwei Buchkassetten vorliegt und jetzt vom Wallstein Verlag um eine weitere Sektion ergänzt worden ist. Von
PETER ENGEL
Herausgegeben von Projekt - 31/7/2019
Hamburger Morgenpost - Historischer Schatz - Diese Tagebücher erlauben eine Zeitreise ins alte Hamburg
Wie war das 1813, als die Franzosen zum zweiten Mal vor den Toren Hamburgs standen und damit begannen, die Stadt sturmreif zu schießen? Wie haben die Betroffenen das erlebt? Und 1842 erst! Da brannte Hamburg fast zur Hälfte nieder! Wie sind die Leute mit dem Verlust ihrer gesamten Existenz umgegangen? Wie haben sie es geschafft, wieder Hoffnung zu finden?
Herausgegeben von Projekt - 24/7/2019


Beneke-Edition
Bogenallee 11
20144 Hamburg
www.ferdinand-beneke.de

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